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Newsletter der CIR
Januar 2020


Liebe Unterstützer*innen,

sich zu tarnen und lautlos im Verborgenen zu bewegen gehört für die deutsche Bundeswehr zum alltäglichen Geschäft. Das betrifft auch die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung ihrer Uniformen. Die tunesische Organisation FTDES hat 2017 für die CIR die Arbeitsverhältnisse einer Fabrik untersucht, in der Bundeswehrbekleidung produziert wurde.

Im Interview berichtet die Aktivistin Amani Allagui von dem aggressiven Fabrikleiter und von den Schwächen der Kontrollen in den Fabriken. Mit einer Protestpostkarten-Aktion forderten die CIR, das CorA-Netzwerk, FEMNET, WEED und Werkstatt Ökonomie die Bundesregierung auf, endlich Transparenz und verbindliche menschenrechtliche Mindestkriterien für ihre Beschaffung einzuführen. Über 2.000 Menschen unterzeichneten die an Kanzleramtschef Helge Braun gerichtete Postkarte.

Übergabe unserer Bundeswehrpostkarten
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Nun haben wir die Karten dem Kanzleramt übergeben: In einer satirischen Aktion wurde der Bundeswehr symbolisch das Abzeichen „Goldener Ausbeuter“ verliehen. Wir bedanken uns bei allen Unterzeichnenden ganz herzlich für ihr Engagement! Wir bleiben auch im neuen Jahr weiter dran, die Bundesregierung lautstark daran zu erinnern, dass mit Steuergeldern keine Menschenrechtsverletzungen finanziert werden dürfen! 

Weitere Aktionen, Materialien und Erfolgsnachrichten finden Sie in diesem Newsletter. 

Eine Interessante Lektüre wünscht
Ihr CIR Team




Inhalt

100.000 für ein Lieferkettengesetz

Petition zum LieferkettengesetzWir sind viele und wir werden immer mehr: Die Petition der Initiative Lieferkettengesetz hat nach nur kurzer Zeit die 100.000-Marke geknackt! Danke für die Unterstützung! Jede weitere Stimme bringt uns einem Lieferkettengesetz ein Stück näher. Hier geht es zur Petition.

Erfolg gegen Mine in Nicaragua 

Studientag 2019Bergbauprojekte sind nicht unantastbar.
Das zeigt der Fall einer Gemeinde in Nicaragua. Zusammen mit solidarischen Organisationen hat sie es geschafft, dass die Weltbank dem britischen Minenbetreiber die Finanzierung entzieht. Ein wichtiger Etappenerfolg! 

Dringend! Eilaktion für Moises Sánchez

Gewerkschafter Moises Sánchez Bei unserer Arbeit in Honduras lernten wir Moises Sánchez kennen, ein Gewerkschafter der seit Jahren verfolgt wird. 2017 überlebte er ein Attentat. Jetzt wird er kriminalisiert und soll wegen illegaler Aneignung von Land vor Gericht. Ihm drohen 30 Jahre Gefängnis. Bitte unterstützen Sie einen Petitionsbrief an die honduranische Botschaft. Moises Sánchez darf nicht zu Unrecht verurteilt werden!

Rohstoffstrategie ignoriert globale Herausforderungen

Mine in Honduras Die neue Rohstoffstrategie der Bundesregierung stellt erneut die Interessen der deutschen Industrie in den Vordergrund. Die Organisationen des AK Rohstoffe kritisiert: der Fokus auf die Versorgungssicherheit geht auf Kosten der Menschenrechte und des Klimas. Lesen Sie hier eine Pressemitteilung des AK Rohstoffe.

Berlin is(s)t fair – Erfolg beim Schulessen

Praxisleitfaden BerlinAb August werden Reis, Bananen und Ananas auf den Tellern der Berliner Schulkinder fair zertifiziert sein. Ein Erfolg auf dem Weg zur besseren Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten in Lebensmittellieferketten. Sie wollen in Ihrer Kommune etwas bewegen? Der Praxis-Leitfaden Sozial verantwortliche öffentliche Beschaffung von Lebensmitteln bietet Praxistipps, Argumentationshilfen sowie Mustertexte.


Köln beschafft Spielzeug fair

Faires Spielzeug für  Köln Bei der Herstellung von Spielzeug werden häufig grundlegende Arbeitsrechte verletzt. Die Stadt Köln hat in einem Pilotprojekt ihre Einkaufsmacht genutzt, um Druck auf die Branche auszuüben und Veränderungen in der Lieferkette bewirken. Das Projekt, an dem sich weitere Kommunen orientieren können, wird in einer neuen Broschüre dokumentiert.

Fair Toys Organisation geht an den Start

Fair Toys Organisation LogoAuf der Nürnberger Spielwarenmesse gibt es ab dem 29. Januar eines im Überfluss: unfair produziertes Spielzeug. Das wollen wir ändern und gründen mit Zivilgesellschaft und Industrie die Fair Toys Organisation - für menschenwürdige Lieferketten. Sigikid und Heunec sind dabei. Wir suchen weitere Mitglieder! Auf einem Podium und am Messestand vom Nürnberger Bündnis Fair Toys diskutieren wir über Wege und Ziele.


Ihre Spende zum Tag der honduranischen Frau

Protestaktion gegen Feminizid in HondurasDer 15. Januar ist „Tag der honduranischen Frau“. Statt sich feiern zu lassen, nimmt unsere Partnerorganisation das Frauenrechtszentrum CDM, den Tag alljährlich zum Anlass, auf die stetigen Verletzungen von Frauenrechten aufmerksam zu machen. Seit Beginn des Jahres wurden in Honduras schon fast 40 Frauen ermordet. Die extreme Gewalt an Frauen muss dringend gestoppt werden. Helfen Sie mit!

Handreichung: Schafft Recht & Gerechtigkeit

Unsere Handreichung für kirchlich engagierteFür das kirchliche Engagement in der Initiative Lieferkettengesetz finden sich in dieser Handreichung Bausteine für Gottesdienste und politische Abendgebete und weitere Anregungen für Kirchengemeinden und kirchliche Gruppen. Die Broschüre wurde von SÜDWIND e.V. und der Christlichen Initiative Romero e.V. unter Mitwirkung verschiedener kirchlicher Akteure der Initiative Lieferkettengesetz herausgegeben.

CIR in den Medien

 Zur Fair Toys Organisation:

Zum Schulessen in Berlin: 

Zu Fast Fashion:

Zur Initiative Lieferkettengesetz:

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Redaktion: Christian Wimberger, Tabitha Triphaus, Patrick Niemann, Kirsten Clodius , Ramon Glienke (V.i.S.d.P.), Franziska Menge, Thorsten Moll, Isabell Ullrich.
Fotos: James Rodríguez, Initiative Lieferkettengesetz, CIR,
Herstellung: TRILOS new media mit CleverReach

Die Veröffentlichung wurde mit finanzieller Unterstützung von ENGAGEMENT GLOBAL mit ihrer Servicestelle Kommunen in der einen Welt im Auftrag des BMZ und der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW (SUE) ermöglicht. Für den Inhalt der Veröffentlichung ist allein die Christliche Initiative Romero verantwortlich; der Inhalt kann in keiner Weise als Standpunkt von Engagement Global gGmbH, der Servicestelle Kommunen in der einen Welt, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung oder der SUE angesehen werden.



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