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Newsletter der CIR
21. April 2021


Liebe Unterstützer*innen,

jetzt kommt es drauf an: Bekommen wir irgendein Lieferkettengesetz? Oder bekommen wir ein wirksames Lieferkettengesetz, das Risiken für Menschenrechte und Umwelt tatsächlich minimiert? Auf die Entscheidung können Sie Einfluss nehmen! Morgen findet die erste Lesung des Lieferkettengesetzes im Bundestag statt. Unserer Meinung nach ist der Gesetzentwurf der Bundesregierung viel zu schwach. Die Bundestagsabgeordneten haben nun die Möglichkeit, sich für Nachbesserungen stark zu machen. Und Sie haben die Möglichkeit, Ihre Bundestagsabgeordneten aus Ihrem Wahlkreis genau dazu aufzufordern: mit der Aktion Lieferkettenbrief!
Jetzt Lieferkettenbrief schicken!

Lieferkettenbrief

Warum ist das so wichtig? Ein starkes Lieferkettengesetz:

  • verpflichtet Unternehmen dazu, proaktiv entlang ihrer gesamten Lieferkette Menschenrechts-Risiken zu analysieren;
  • stärkt die Rechte von Betroffenen durch eine zivilrechtliche Haftungsregelung;
  • trägt zum effektiven Schutz der Umwelt bei;
  • erfasst alle großen Unternehmen ab 250 Mitarbeiter*innen.

Der aktuelle Gesetzentwurf krankt an diesen entscheidenden Punkten – mehr dazu lesen Sie auf unserer Webseite. Damit am Ende der wirksame Schutz von Menschenrechten und Umwelt in den Lieferketten steht, muss im Bundestag dringend nachgebessert werden!

Hier kommen Sie ins Spiel: Machen Sie jetzt Druck und fordern Sie Ihre Bundestagsabgeordneten dazu auf, sich für ein starkes Lieferkettengesetz einzusetzen! Mit der Aktion Lieferkettenbrief der Initiative Lieferkettengesetz, der wir angehören, können Sie die Bundestagsabgeordneten Ihres Wahlkreises ohne großen Aufwand an ihre Verantwortung erinnern. Einfach Postleitzahl eingeben, Bundestagsabgeordnete auswählen, vorgefertigte E-Mail absenden, Bestätigungslink klicken  – fertig.

Jetzt Lieferkettenbrief schicken!


Für alle Unterstützer*innen des Lieferkettengesetzes ist außerdem das Plakat „Ich stehe hinter einem starken Lieferkettengesetz“ ab sofort kostenlos in unserem Web-Shop bestellbar.

In diesem Newsletter erwarten Sie aktuelle Informationen zum Stand der Dinge beim europäischen Lieferkettengesetz und zum Jahrestag der Rana-Plaza-Katastrophe in Bangladesch sowie ein Veranstaltungshinweis zum Thema Rohstoffabbau und Lieferkettengesetz.

Wir wünschen eine anregende Lektüre!


Ihr / Euer CIR Team



Inhalt

Europa stellt Weichen für starkes Lieferkettengesetz

Foto: Christian Lue/UnsplashIm März stimmte die Mehrheit der EU-Parlamentarier*innen für die Einführung eines Lieferkettengesetzes. Das Parlament fordert strenge Standards, um Menschenrechte und Umwelt zu schützen - und geht an vielen Stellen über den deutschen Gesetzentwurf hinaus. Wie es auf EU-Ebene weitergeht und welche Unterschiede zwischen den Plänen für Deutschland und Europa bestehen, erklären wir auf unserer Webseite.

Rana Plaza: Verbindliche Regeln schaffen Sicherheit

Arbeiter*innen Accord BangladeschAm Samstag, 24. April, jährt sich der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch zum achten Mal. Das infolge der Tragödie geschlossene Abkommen ACCORD für Brandschutz und Gebäudesicherheit zeigt: Verbindliche Regeln können Verbesserungen bringen. Zum Rana-Plaza-Jahrestag fordern wir ein starkes Lieferkettengesetz, um solche Katastrophen in Zukunft zu verhindern, und eine Verlängerung des ACCORDS.

Webseminar: Rohstoffabbau – Was bringt das Lieferkettengesetz?

Gute MieneRohstoffabbau geht im Globalen Süden oft mit Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung einher. Im Webseminar der Initiative Lieferkettengesetz am 3. Mai um 18 Uhr diskutiert unser Rohstoff-Experte Christian Wimberger mit Johanna Sydow (Referentin für Ressourcenpolitik bei Germanwatch) die Frage, ob das deutsche Lieferkettengesetz den Missständen im Rohstoffabbau entgegenwirken kann. Jetzt anmelden!

CIR in den Medien

Zum Lieferkettengesetz:

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Vertretungsberechtigter Vorstand: Dr. Thomas Bröcheler

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Redaktion: Theresa Haschke, Miriam Instenberg (V.i.S.d.P.), Sarah Lethmate, Isabell Ullrich, Christian Wimberger
Fotos: Initiative Lieferkettengesetz, Christian Lue/Unsplash, Clean Clothes Campaign
Herstellung: TRILOS new media mit CleverReach


Die Veröffentlichung wurde mit finanzieller Unterstützung des DEAR-Programms der Europäischen Union sowie von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ mit Unterstützung der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen ermöglicht. Für den Inhalt der Veröffentlichung ist allein die Christliche Initiative Romero verantwortlich; der Inhalt kann in keiner Weise als Standpunkt der Europäischen Union, von Engagement Global gGmbH, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung oder der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen angesehen werden.


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