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Newsletter der CIR
02. Dezember 2025


Liebe Unterstützer*innen,

Weihnachtszeit ist Genusszeit – und Spekulatius landet zurzeit in vielen Einkaufswagen. Aber wie nachhaltig ist das beliebte Gebäck eigentlich? Besonders das Palmöl, das im industriell produzierten Gewürzspekulatius die Butter ersetzt, hat einen hohen Preis: Monokulturen, Regenwaldverlust und Menschenrechtsverletzungen in den Herkunftsländern, auch in Mittelamerika. 

Für unseren Spekulatius-Check haben wir zehn beliebte Gewürzspekulatiusmarken mit Fokus auf die Zutat Palmöl unter die Lupe genommen. Das Ergebnis fällt ernüchternd aus: Kein einziger Keks erfüllt hohe ökologische oder soziale Standards und viele Hersteller bleiben erschreckend intransparent, was die Herkunft des verwendeten Palmöls angeht. Selbst der Testsieger in unserem Vergleich schneidet nur mittelmäßig ab. 

Sie wollen mehr über die Ergebnisse wissen? Laden Sie den Spekulatius-Check jetzt kostenlos herunter oder bestellen Sie das Faltblatt auf unserer Webseite! 

Copyright des Bildes liegt bei: CIR

Wer bewusst einkaufen möchte, sollte sich auf Siegel und Aussagen der Unternehmen verlassen können. Statt echter Verantwortung sehen wir aber schwache Zertifizierungen, intransparente Lieferketten und Hersteller, die unsere Fragen schlicht unbeantwortet lassen. Nachhaltigkeit geht anders!  

Damit wir weiterhin Recherchen wie diese durchführen, Missstände aufdecken und Unternehmen zum Umdenken auffordern können, brauchen wir Ihre Hilfe.  

Bitte unterstützen Sie unsere Kampagnenarbeit mit einer Spende. Jeder Beitrag stärkt unseren Einsatz für faire Lieferketten! 

Übrigens: Unser Spekulatius-Check bietet neben unseren Testergebnissen auch ein Rezept für Spekulatius ohne Palmöl zum Selberbacken. Für eine Adventszeit, die nicht nur gut schmeckt, sondern auch guttut! 

Ihr/Euer CIR-Team 



Die gute Nachricht

Neuer Blog zu Ultra-Fast-Fashion gestartet 

Ultra-Fast-Fashion ist der extreme Auswuchs einer Industrie, die jedes Maß für Qualität, Verantwortung und die wahren Kosten unserer Kleidung verloren hat. Wie funktioniert das System Ultra-Fast-Fashion – und welche Folgen hat es? Ein neuer Blog, betreut u. a. von CIR-Mitarbeiterin Marie Günther, macht Missstände sichtbar, vermittelt Hintergrund-wissen und persönliche Perspektiven und lädt zum Austausch ein. Hier mitlesen und mitreden! 
 
 

Jetzt aktiv werden!

Online-Veranstaltung „Kampf um Lieferkettengesetze“  

Zuletzt häuften sich die schlechten Nachrichten rund ums Lieferkettengesetz – aber noch ist nichts verloren! Auf unserer Online-Veranstaltung “Kampf um Lieferketten-gesetze” am Tag der Menschenrechte (10.12., 19-20.30 Uhr) sprechen wir über den aktuellen Stand bei den politischen Prozessen und laufende Lieferkettenbeschwerden. Diskutieren Sie mit! Hier geht’s zu weiteren Infos und zur Anmeldung. 
 
 

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CIR sind's: Was uns jetzt wichtig ist

Autokratische Regimes erstarken, rechte Narrative breiten sich aus und die Zivil-bevölkerung steht unter Druck – wir beobachten derzeit einen weltweiten Trend der Entdemokratisierung. Doch wir dürfen uns den zivilgesellschaftlichen Spielraum nicht nehmen lassen! Gegen Zweifel, Missgunst und Hass hilft unbedingte globale Solidarität. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Magazins presente. 

Lea Schmidt, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 

CIR in den Medien



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Redaktion: Marie Günther, Miriam Instenberg (V.i.S.d.P.), Tessa von Richthofen, Sofia Schirocky, Lea Schmidt, Christian Wimberger
Fotos: CIR, annaspoka/adobestock.com, Robert Diendorfer/Initiative Lieferkettengesetz, natanaelginting/canva.com
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Die Veröffentlichung wurde von der Europäischen Union, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert. Für den Inhalt ist allein die Christliche Initiative Romero e.V. verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt von Engagement Global, des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen oder der Europäischen Union wieder. 



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