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könnten Sie sich Ihren Start in den Tag ohne die Tasse Kaffee am Morgen vorstellen? Nein? Dann haben wir – ausgerechnet heute am Tag des Kaffees – schlechte Neuigkeiten für Sie: Das Lieblingsgetränk der Deutschen könnte bald zum Luxusgut werden.
Denn: Die Klimakrise verändert die Anbaubedingungen in vielen Kaffeeregionen grundlegend. Hitze, Dürren, Starkregen und neue Pflanzenkrankheiten gefährden die Ernten und machen die beliebte Kaffeebohne zunehmend zu einem knappen Rohstoff.
Während Verbraucher*innen lediglich die steigenden Kaffeepreise an der Supermarktkasse spüren, sind die Folgen für Kaffeebäuerinnen und -bauern im Globalen Süden deutlich gravierender: Ernteausfälle und sinkende Erträge gefährden ihre Existenz, verschärfen Armut und treiben insbesondere junge Menschen zur Migration. Die Klimakrise bedroht zusehends die Lebensgrundlage von Hunderttausenden Kleinproduzent*innen.
Von diesen Herausforderungen können Yenis Gómez, Benigna Ramos und Adelina Vásquez aus erster Hand berichten. Die drei Honduranerinnen reisen mit der CIR vom 7. bis 17. Oktober 2026 durch Deutschland und sprechen auf verschiedenen Veranstaltungen darüber, wie Kleinbäuerinnen und -bauern den Folgen der Klimakrise begegnen, welche Rolle Frauen und junge Menschen für die Zukunft des Kaffeesektors spielen und welche Verantwortung Politik, Unternehmen, Konsument*innen sowie die öffentliche Hand entlang der Lieferkette tragen.
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